Gesunde Kinder

Von Geburt an entwickelt sich ein Kind auf seine ganz persönliche Art.

Das erste Lächeln, erste Worte, die ersten Schritte, der erste Tag im Kindergarten und in der Schule: Die Entwicklung von Kindern mitzuverfolgen, ist spannend. Sie möchten die Welt verstehen, beeinflussen, ihren sicheren Platz darin haben. Und jedes Alter hält neue Herausforderungen für Sie und Ihren Nachwuchs bereit – auch Kinderkrankheiten gehören dazu.

Babys genießen den intensiven Sozialkontakt mit ihren Eltern bei der täglichen Pflegeroutine, weswegen dieser auch eine so wichtige Bedeutung zukommt. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände vorgewärmt sind und sorgen Sie eventuell für zusätzliche Wärme im Raum. Zugluft ist unbedingt zu vermeiden. Genießen Sie die liebevolle Zweisamkeit mit Ihrem kleinen Liebling!

Baden:
Sobald der Nabel abgeheilt ist und keine Infektionsgefahr mehr besteht, ist das Baden Ihres Babys möglich:

  • 1 bis 2mal/Woche
  • Badedauer von 5 bis 7 min ist völlig ausreichend
  • Wassertemperatur: 36 bis 37°C
  • Raumtemperatur: 22 bis 24°C

Der Windelbereich des Babys wird idealerweise vor dem Bad gereinigt – auf dem Wickeltisch geht das nämlich oftmals leichter als in der Badewanne. Auch das Gesicht des Babys können Sie vorher mit einem nassen Lappen säubern, denn viele Babys mögen kein Badewasser im Gesicht.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind zum Zeitpunkt des Bades weder müde noch hungrig ist!

Waschen:
Wenn nicht gebadet wird, reichen Waschlappen und klares Wasser zur Reinigung.
Bei Mädchen sollten Sie immer von der Scheide zum Po säubern, damit keine Darmbakterien in die Scheide gelangen.

Bei Buben sollten Sie in den ersten Lebensjahren nicht die Vorhaut zurückschieben, da es sonst leicht zu Verletzungen und in weiterer Folge zu Entzündungen kommen kann.

Körperpflege:
Das Schneiden der Nägel empfiehlt sich ca. ab dem 3. Lebensmonat.
Nase und Ohren reinigen sich normalerweise selbst.

Hautpflege:
Zur Pflege der empfindlichen Haut empfiehlt es sich, Baby-Öle aus natürlichen Pflanzenölen ohne synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe zu verwenden.

Sonnenschutz:
In den ersten 12 Lebensmonaten ist direkte Sonnenbestrahlung unbedingt zu vermeiden. Abhilfe bieten lichtdichte Kleidung sowie ein Sonnenhütchen.

Wir beraten Sie sehr gerne – mit unseren eigenen Erfahrungen als Mütter und unserem topaktuellen pharmazeutischen Know-how.

Die Geburt eines Kindes ist ein beglückendes Ereignis, gleichzeitig aber auch eine große Lebensumstellung. Eine besondere Bedeutung kommt dann auch dem sicheren Schlafen Ihres Babys zu: möglichst in Rückenlage, nach den Mahlzeiten auch Seitenlage – abwechselnd rechts und links.

Achten Sie auch auf folgende Kriterien:

  • eine optimale Temperatur im Schlafzimmer von 18° bis 20°C
  • viel Körperkontakt
  • Lassen Sie das Baby nicht allein
  • Verwenden Sie Bettwäsche und Bekleidung aus Naturfasern
  • Solange wie möglich stillen; wenn möglich mindestens 6 Monate

Stillen wirkt nicht nur beruhigend, sondern fördert auch das Einschlafen. Auch ein Schnuller kann – durch die Befriedigung des Saugbedürfnisses – beruhigen und einschläfernd wirken.

Sorgen Sie unbedingt für ein rauchfreies Zuhause, und lüften Sie regelmäßig!

Wir beraten Sie sehr gerne – mit unseren eigenen Erfahrungen als Mütter und unserem topaktuellen pharmazeutischen Know-how. 

Krankheitsanzeichen möglichst früh zu erkennen und vor allem auch deren Schweregrad einordnen zu können, ist äußerst wichtig.

Harmlose Unpässlichkeiten können selbst behandelt werden, im Zweifelsfall oder bei schweren Erkrankungen muss unbedingt rasch ein (Kinder)Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden.

Nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie harmlosen Befindlichkeitsstörungen entgegenwirken können:

Appetitlosigkeit:
Viel Bewegung und Spielen an der frischen Luft machen hungrig; achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit nach dem Essen. Reichen Sie keine Süßigkeiten, Limonaden oder Fruchtnektare – diese hemmen eher den Appetit, liefern zu viel Zucker und kaum Nährstoffe.

Bauchweh:
Die angenehme Wärme einer Wärmflasche wirkt entspannend und beruhigend. Eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn bringt zusätzlich auch Besserung bei Blähungen.

Pflanzliche Präparate mit krampflösenden oder bitterstoffhaltigen Bestandteilen sowie Magen-Darm-Tees können Abhilfe schaffen. Achten Sie außerdem auf leicht verdauliche Kost. Wir beraten Sie gerne.

Kopfweh:
Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Entspannung sowie für ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Kalte Umschläge im Stirn- und Nackenbereich können Linderung bringen.

Achten Sie unbedingt auf eine rauchfreie Umgebung, und sorgen Sie für frische Luft! Im Bedarfsfall können nach Rücksprache mit einem (Kinder-)Arzt oder Apotheker für Kinder geeignete Schmerzmittel verabreicht werden. Wir informieren und beraten Sie sehr gern.

Schlafstörungen:
Schlafstörungen können körperlichen oder seelischen Beschwerden zu Grunde liegen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind und versuchen Sie die Ursache herauszufinden. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung an der frischen Luft und ein leichtes und nicht zu spätes Abendessen. Bieten Sie ungezuckerten, beruhigenden Tee.

Legen Sie ein Einschlafritual fest: Lesen Sie z.B. eine Gute-Nacht-Geschichte vor, oder lassen Sie zum Einschlafen leise, entspannende Musik laufen.

Bezüglich geeigneter einschlaffördernder Hilfsmittel für Ihr Kind beraten wir Sie sehr gern.

Verstopfung:
Bieten Sie ausreichend Flüssigkeit an, notfalls auch in Form von Suppen, Saucen, Säften oder Frappés. Geben Sie Produkten aus Vollkorn den Vorzug. Bananen und Schokolade sollten gemieden werden.

Eine liebevolle Bauchmassage und körperliche Aktivität bringen den Darm in Schwung – ebenso wie die Einnahme von Probiotika. Wenn der Dickdarm streikt, lohnt sich ein Blick auf mögliche seelische Ursachen.

In hartnäckigen Fällen beraten wir Sie gerne zu weiteren Möglichkeiten.

Achtung: Eine plötzlich auftretende Verstopfung kann Hinweis auf eine akute Blinddarmentzündung sein! Bei Verdacht kontaktieren Sie umgehend einen Arzt!

Heute sind Kinderinfektions-Krankheiten in den industrialisierten Ländern wesentlich zurückgedrängt – durch Fortschritte in der Medizin und Pharmazie, sowie durch Verbesserung der sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse.

Durch weltweit verstärkten Reiseverkehr treten aber auch in Österreich längst vergessene Krankheiten wieder auf, an denen sich auch Erwachsene anstecken können (Krankheitsverlauf dann meist heftiger).

Die Übertragung erfolgt entweder durch Tröpfchen- (Husten, Niesen, Spucken) oder Schmierinfektion durch äußerlichen Kontakt.

Man unterscheidet zwischen bakteriellen Infektionskrankheiten wie

  • Diphterie, Keuchhusten, Meningokokken, Pneumokokken, Scharlach
    und viralen Infektionskrankheiten wie
  • Masern, Rotaviren, Röteln, Windpocken, Mumps, Kinderlähmung, Pfeiffersches Drüsenfieber und Dreitagefieber.

Neben einer vom Kinderarzt verordneten Medikation gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Kleinen die Zeit bis zum Abklingen der Symptome zu erleichtern.

Besuchen Sie uns, wir beraten Sie diesbezüglich gerne – mit viel Erfahrung und aktuellem pharmazeutischen Know-how.

Kopfläuse gibt es auf der ganzen Welt. Im gemäßigten Klima treten Sie häufiger auf als in den Tropen. Kopfläuse ernähren sich vom Blut des Menschen. Sie stechen täglich mehrmals zu – dies verursacht den unangenehmen Juckreiz. Die weißen Lauseier (Nissen) kleben am Haaransatz. Nach ca. 7 Tagen schlüpfen die Läuse. Sie sind Kletterer, die weder fliegen noch springen können. Kopflausbefall hat primär nichts mit fehlender Hygiene zu tun. Ihre Übertragung erfolgt ausschließlich durch den direkten Kontakt von Kopf zu Kopf – wie z.B. in Kindergärten oder Schulen.

Eine Behandlung ist nur bei einem Befall mit lebenden Läusen notwendig (sind nur Nissen erkennbar, dann reicht es, diese mit einem Nissenkamm zu entfernen). Gegebenenfalls müssen alle Kontaktpersonen mitbehandelt werden.

Der Schlüssel zum Behandlungserfolg sind einerseits Silikonölprodukte, Kombinationen aus Kokos- und Anisextrakten und synthetische Insektizide, andererseits die Entfernung der Lauseier mittels eines Nissenkammes.

Bezüglich der korrekten Anwendung der verschiedenen Präparate sowie der Einhaltung der Behandlungsvorschriften beraten wir Sie gerne. Wenden Sie sich jederzeit vertrauensvoll an uns.

Für eine starke körpereigene Abwehr Ihres Kindes gegen Bakterien, Parasiten, Pilze und Viren können Sie vorsorglich viel tun:

  • Halten Sie den Wohnraum rauchfrei
  • Lüften Sie mehrmals täglich gut
  • Sorgen Sie während der Heizperiode für ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit (50 bis 60%)
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend Bewegung an der frischen Luft hat
  • Sorgen Sie für eine abwechslungsreiche, vitaminreiche Ernährung
  • Sorgen Sie auch für Entspannungszeiten und ausreichend Schlaf
  • Probiotika haben nachweislich eine positive Wirkung auf das Immunsystem
  • Pflanzliche Mittel können die Immunarbeit zusätzlich unterstützen
  • In Zeiten erhöhten Vitaminbedarfs (Grippesaison, Wachstumsschub) – oder wenn Ihr Kind wenig Obst und Gemüse isst, empfiehlt sich die Gabe geeigneter Multivitamine für Kinder

Wir informieren und beraten Sie sehr gerne. Wenden Sie sich jederzeit an uns!

Wir möchten Sie und Ihr Kind gerne in allen Entwicklungsphasen unterstützen und sind gerne Ihre Ansprechpartner. Neben unserer pharmazeutischen Ausbildung können wir auch eigene Erfahrungen hinsichtlich Mutterschaft in die Beratung einbringen.

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Meine Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin habe ich hier in der Apotheke Julius Schaumann erfolgreich absolviert. Hier habe ich auch meine ersten Berufserfahrungen gesammelt. Nach der Karenzzeit bin ich glücklich und dankbar, wieder ein Teil des Teams zu sein.

Meine Aufgabenbereiche Bestellwesen, Kundenbetreuung, Rezeptabrechnung sowie Lagerbetreuung sind sehr abwechslungsreich und machen mir großen Spaß.

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin Eljesa Bazaj